Bewährte Praktiken

Die Leistung der Hummeln hängt eng mit der Kultur und den Bedingungen in Ihrem Gewächshaus zusammen. Für eine zuverlässige Bestäubung ist es daher wichtig, die Anwendungsempfehlungen von Koppert und seiner Berater zu beachten. Hier finden Sie einige allgemeine Tipps. Weiterführende Empfehlungen finden Sie hier oder bei Ihrem Händler bzw. Berater vor Ort.

Umgebungsklima

  • Die ideale Bestäubungstemperatur für Hummeln liegt zwischen 12 und 28 oC.
  • Stellen Sie die Kästen deshalb dort auf, wo sie in Hitzeperioden den meisten Schatten erhalten, beispielsweise  unter den Blättern der vom Gang aus gut sichtbaren Pflanzen.
  • Im Winter sollten die Kästen vorzugsweise über der Kultur aufgestellt werden.
  • Öffnen Sie die Hummelkästen bei hohen Temperaturen oder sehr intensiver Sonneneinstrahlung am späten Nachmittag oder frühen Morgen.
  • Vorsicht bei anhaltender hoher Luftfeuchtigkeit (>80-85%) aufgrund schlechter Lüftung.

Orientierung

  • Wenn Sie mehrere Kästen an einem Ort übereinander stellen, müssen die Einflugslöcher in verschiedene Richtungen zeigen.
  • Neue Kästen sollten Sie möglichst nahe am  Gang bzw. Hauptweg aufstellen. So finden die Hummeln ihren Kasten schneller wieder und es treten keine Orientierungsprobleme auf.
  • Der Eingang zum Hummelkasten muss für die Tiere deutlich erkennbar sein.
  • Vor dem Öffnen und nach der Aufstellung sollten Sie den Hummelvölkern eine Ruhezeit von mindestens 30 Minuten einräumen.

Genügend Pollen

  • Erstellen Sie einen Plan zur Einführung der Hummeln in der Kultur.
  • Falls die Blüten nicht ausreichend Pollen produzieren, sollten Sie Pollen hinzufüttern.
  • Bei einer gesunden Kultur und einer durchschnittlichen  Tages- und Nachttemperatur  von  mindestens 15 oC sind keine Nahrungsprobleme und damit auch keine Probleme bei der Bestäubung zu erwarten.
  • Erhöhen Sie im Frühjahr 2 bis 4 Wochen vor der Hauptblütezeit außerhalb des Gewächshauses die Zahl der Hummelkästen.
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